100 JAHRE BEWEGTE UND BEWEGENDE GESCHICHTE
1914 – beim Ausbruch des ersten Weltkrieges – haben sich Frauen und verschiedene Frauenvereine zusammen getan, um die Hilfe für und das ehrenamtliche Engagement von Frauen in Zeiten der Not zu koordinieren: Die Zentralstelle für Frauenhilfe wurde ins Leben gerufen.
Die formelle Gründung als Frauenzentrale mit Statuten erfolgte im Jahr 1916.
2010 hat Barbara Kopp, Historikerin und Autorin, das Archiv der Zürcher Frauenzentrale erschlossen. In 114 Bundesschachteln ist die 100-jährige Geschichte greifbar geworden. Da sind zum Beispiel die verblichene Einladungskarte zur Gründungssitzung der Zürcher Frauenzentrale und die Schulhefte mit den handgeschriebenen Sitzungsprotokollen der ersten Jahre zu finden.
In den über 1980 Aktendossiers ist auch die erste politische Eingabe zum Brotpreis nachzulesen oder die zahlreichen Vernehmlassungen zur Mutterschaftsversicherung. Die Entwicklung der eigenen Projekte, wie die Mütterschule-Elternschule, die Wärmestube und der Seniorenclub kann durch die Jahre verfolgt werden. Es ist eine beeindruckende Frauengeschichte, die zum Jubiläumsjahr 2014 der Zürcher Frauenzentrale als Buch erscheint.
DIE PRÄSIDENTINNEN DER ZÜRCHER FRAUENZENTRALE – PIONIERINNEN MIT WEITBLICK UND ENGAGEMENT

Rosmarie Quadranti
seit September 2020

Marianne Breu
2019 - 2020

Andrea Gisler
2011 - 2019

Irène Meier
2003 - 2011

Evi Rigg-Hunkeler
1995 - 2003

Iris Kräutli
1988 - 1995

Mildred Bohren-Stiner
1982 - 1988

Liselotte Meyer Fröhlich, Dr. iur.
1974 - 1982

Hulda Autenrieth-Gander, Dr. iur.
1962 - 1974 Präsidentin
1954 - 1962 Co-Präsidentin

Margrit Bosch-Peter
1954 - 1962 Co-Präsidentin

Gertrud Haemmerli-Schindler
1947 - 1954

Hedwig Binder-Scheller
1944 - 1947

Maria Fierz
1917 - 1944
Sophie Glättli-Graf
1916 - 1917